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Aktuelles Mai 2026

(C) www.steelman24.de

Der Frühling kommt -  die Heuschnupfen-Zeit auch 🤮

 

Heuschnupfen (medizinisch: Pollinosis oder allergische Rhinitis) ist eine allergische Reaktion - eine Überreaktion des Immunsystems - der Atemwege auf die Pollen von Pflanzen. Es ist im Grunde eine „Verwechslung“ deines Immunsystems: Es stuft völlig harmlose Blütenpollen als gefährliche Eindringlinge ein und fährt schwere Geschütze auf.

 

Was genau passiert bei Heuschnupfen?

 

Wenn die Pollen auf deine Schleimhäute (Nase, Augen) treffen, schüttet dein Körper den Botenstoff Histamin aus. Dieser Stoff ist für die typischen Entzündungsreaktionen verantwortlich.

 

Die klassischen Symptome

  • Nase: Fließschnupfen, ständiges Niesen oder eine verstopfte Nase.

  • Augen: Rötung, Juckreiz und verstärkter Tränenfluss.

  • Allgemein: Müdigkeit, Abgeschlagenheit und manchmal ein Kratzen im Hals.

Wer sind die Überltäter?
Je nach Jahreszeit fliegen unterschiedliche Pollenarten durch die Luft:
Zeitraum Hauptauslöser
Frühling Bäume wie Birke, Erle und Hasel
Sommer Gräser und Getreide (die häufigsten Auslöser)
Spätsommer/Herbst Kräuter wie Beifuß oder Ambrosia
Man sollte Heuschnupfen nicht einfach als „nervigen Schnupfen“ abtun. Unbehandelt kann er zu einem sogenannten Etagenwechsel führen – das bedeutet, die Allergie wandert von den oberen Atemwegen nach unten und kann chronisches Asthma verursachen.
Was kann man tun?
  1. Vermeidung: Während der Hochphase abends Haare waschen, Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen und Fenster bei hoher Pollenbelastung geschlossen halten.

  2. Medikamente: Antihistaminika (als Tablette, Nasenspray oder Tropfen) blockieren die Wirkung des Histamins.

  3. Hyposensibilisierung: Eine Art „Impfung“, bei der das Immunsystem über Jahre hinweg langsam an die Pollen gewöhnt wird.

  4. Akupunktur

Mein Angebot für Sie - Akupunkturbehandlung bei Allergie

 

Akupunktur wird bei Heuschnupfen (saisonaler allergischer Rhinitis) sowohl in der westlichen Medizin als auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) geschätzt. Die Wirkung beruht auf einer Kombination aus biologischen Prozessen und energetischer Harmonisierung.

 

Akupunktur wird bei Allergien, insbesondere bei Heuschnupfen (allergische Rhinitis), seit Jahrzehnten eingesetzt. Die wissenschaftliche Bewertung hat sich in den letzten Jahren deutlich gefestigt: Während man früher oft nur von einem Placebo-Effekt ausging, belegen moderne Studien (wie die groß angelegte ACUSAR-Studie der Charité Berlin), dass Akupunktur tatsächlich eine messbare Linderung bewirken kann.

 

 Wie wirkt die Akupunktur bei Allergie?

 

Medizinisch gesehen setzt die Akupunktur an verschiedenen Stellen an:

  • Modulation des Immunsystems: Sie kann das Gleichgewicht zwischen bestimmten Immunzellen (Th1- und Th2-Zellen) beeinflussen, die bei Allergikern gestört sind.

  • Entzündungshemmung: Es gibt Hinweise darauf, dass die Nadelreize die Ausschüttung von Entzündungsstoffen (Zytokinen) verringern.

  • Abschwellende Wirkung: Durch die Stimulation der Nervenenden wird die Durchblutung der Nasenschleimhaut reguliert, was das „Zuschwellen“ der Nase mindern kann.

  • Aktivierung körpereigener Stoffe: Studien deuten darauf hin, dass Akupunktur die Freisetzung von Endorphinen und möglicherweise auch körpereigenem Cortison anregt.

 Was sagen Studien zur Wirksamkeit?

  • Symptomlinderung: Patienten berichten häufig von weniger Niesattacken und weniger juckenden Augen.

  • Geringerer Medikamentenbedarf: Ein wesentliches Ergebnis vieler Studien ist, dass Akupunktur-Patienten deutlich weniger Antihistaminika oder Nasensprays benötigen.

  • Lebensqualität: Die allgemeine Lebensqualität während der Pollensaison verbessert sich laut Patientenfragebögen signifikant.

  • Einschränkung: Die Wirkung ist oft spezifisch für die Zeit der Behandlung. Ein dauerhafter „Heilungseffekt“ über Jahre hinweg ist weniger belegt als bei einer klassischen Hyposensibilisierung.

Die Studienlage (Die "ACUSAR"-Studie)

 

Einer der wichtigsten Belege stammt aus Deutschland. In der ACUSAR-Studie (Acupuncture in Seasonal Allergic Rhinitis), die an der Charité Berlin mit über 400 Patienten durchgeführt wurde, konnte gezeigt werden:

  • Symptom-Reduktion: Patienten, die "echte" Akupunktur (in erster Linie Ärzt: innen, die über fundierte Akupunkturkenntnisse vrfügen) erhielten, hatten signifikant weniger Beschwerden als die Kontrollgruppe (die gar keine oder nur eine Schein-Akupunktur erhielt).

  • Medikamenten-Verbrauch: Die Akupunktur-Gruppe benötigte deutlich weniger Antihistaminika.

  • Lebensqualität: Die Patienten fühlten sich im Alltag weniger durch ihre Allergie eingeschränkt.

Wann ist der beste Zeitpunkt?

  • Prophylaktisch: Idealerweise beginnt man etwa 4 bis 6 Wochen vor dem erwarteten Pollenflug. So wird das Immunsystem „vorbereitet“.

  • Akut: Auch während der Saison kann Akupunktur helfen, die Symptome direkt abzumildern

 Wer zahlt die Kosten?

 

Die meisten gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für Akupunktur bei Allergien im Gegensatz zu chronischen Rücken- oder Knieschmerzen leider (noch) nicht. Es ist in der Regel eine Privatleistung.

 

Nicht jede medizinische Dienstleistung, die Akupunktur anbietet, verfügt über eine fundierte Akupunkturausbildung.

 

Als Mitglied der Deutschen Ärztgesellschaft für Akupunktur verfüge ich über eine wissenschaftliche Akupunkturausbildung über mehrere Jahre und befinde mich in stetiger Aus- und Weiterbildung, weil das Wissen der TCM und Akupunktur so umfangreich ist.

 

Sie sind interessiert? Nehmen Sie gerne Kontakt auf. Termine nur nach Vereinbarung.


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